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| MENSCHEN, MACHER UND MEDAILLEN |
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Alfred Neven DuMont stiftete in
Erinnerung an die Verdienste
seines Vaters der WAK zum 20-
jährigen Bestehen die „Dr. Kurt
Neven DuMont-Medaille“.
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1976 gewann Künstlerin Agatha
Kill, die damals bei Kunstprofes-
sor Burgeff an der Kölner Werk-
schule studierte, mit dem Entwurf
der „Dr. Kurt Neven DuMont-Me-
daille“ ihren ersten Wettbewerb.
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Dr. Hans Ludwig Zankl, Mitbegründer der WAK und von 1956 bis 1977 deren Schul-
leiter, schlug im Herbst 1975 Alfred Neven DuMont, dem Chef des Verlagshauses
M. DuMont Schauberg, vor, zum 20-jährigem Bestehen der WAK eine Auszeichnung
zu stiften, die in Erinnerung an die Verdienste seines Vaters Dr. Kurt Neven DuMont
für die Akademie dessen Namen tragen sollte.
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| ALFRED NEVEN DUMONT STIFTETE WAK AUSZEICHNUNG |
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Der Verlagschef griff die Idee von Schulleiter Dr. Zankl auf. Mit dieser Auszeichnung
sollen jährlich Persönlichkeiten und Organisationen aus der Kommunikationsbran-
che, der Forschung und Lehre für ihre besonderen Verdienste um Webung und
Kommunikation geehrt werden. Alfred Neven DuMont veranlasste dafür, an der
renommierten Kölner Werkschule im Studiengang von Bildhauer und Kunstprofes-
sor Hans Karl Burgeff, einen Wettbewerb. Den jungen Kunststudenten wurde die
Aufgabe gestellt, eine entsprechende Auszeichung für die WAK zu kreieren.
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| KÜNSTLERIN AGATHA KILL GEWANN GESTALTUNGSWETTBEWERB |
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Die damals 28-jährige Kunststudentin Agatha Kill gewann 1976 mit ihrem Entwurf
der „Kurt Neven DuMont-Medaille“ den von Alfred Neven DuMont ausgeschriebenen
Wettbewerb. Es war ihr erster Kunstwettbewerb in dem sie ihr Talent unter Beweis
stellte. Heute ist die gebürtige Bonnerin eine vielbeachtete Künstlerin, die selbst
zahlreiche Auszeichnungen gewann und u. a. die 100-Euro Gedenkmünze
„UNESCO - Weltkulturerbe Quedlinburg“ gestaltete.
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| IN BRONZE GEGOSSEN: DR. KURT NEVEN DUMONT-MEDAILLE |
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Die in Bronze gegossene, im Durchmesser 119 mm große Medaille trägt in der
ursprünglichen Fassung auf der Vorderseite ein stilisiertes Baumblatt und den her-
vorstehenden Schriftzug „Dr. Kurt Neven DuMont-Medaille“ und auf der Rückseite
den ebenfalls hervorstehenden, auf einer Schneckenlinie angeordneten Satz „Für
besondere Verdienste um die Werbung - Werbefachliche Akademie Köln“.
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Für die 32. Verleihung 2010 wurde erstmals die Medaille geändert. Da „WAK“ schon
seit Jahrzehnen nicht mehr für „Werbefachliche Akademie Köln“, sondern für „West-
deutsche Akademie für Kommunikation“ steht, wurde unter Aufsicht der Künstler
Agatha Kill die Rückseite geändert. Im aktuellen Guss lautet der Text „Für besondere
Verdienste um die Werbung - WAK Westdeutsche Akademie für Kommunikation“.
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Der Bronzeguss wird von der seit vier Gene-
rationen in Köln ansässigen Kunstgießerei
Schweitzer hergestellt. Jeder Abguss ist
bereits für sich ein Unikat und wird nach
traditioneller Handwerkskunst hergestellt.
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